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Chronik

Luhnstedt

"Meine Heimat ist das holsteinische Dorf Luhnstedt. Ihm bin ich so sehr verbunden, dass noch heute meine Träume zum Aufbau ihrer Landschaften immer wieder Luhnstedts Wälder, Felder und Wiesen, seine Moore und Heiden verwenden müssen," schrieb Mitte des vorigen Jahrhunderts Friedrich Ernst Peters. 1890 in Luhnstedt geboren, nach einem Lehrerstudium und einer entsprechenden Zusatzausbildung lange Jahre Rektor der Landesgehörlosenschule in Schleswig. 1962 verstorben. In seiner Freizeit schrieb er Romane, Erzählungen und Gedichte. Das bekannteste Werk ist der aus dem Nachlaß herausgegebene plattdeutsche Roman "Baasdörper Krönk".

Aus Peters Worten könnte man schließen "Wer einmal in Luhnstedt war vergißt es nicht wieder".

Das Dorf kann man zu den holsteinischen Urdörfern rechnen, worauf die Namensendung "-stedt" hinweist, während das Wort Luhn = Sumpf, Stauung bedeutet. Am östlichen Gemeinderand befindet sich das Quellgebiet der Luhnau, die etwa 15 km westlich in den Kanal fließt. Erste urkundliche Erwähnung finden wir in Amtsrechnungen des Jahres 1538. Einige landwirtschaftliche Betriebe sind nachweislich bis heute in familiärer Bewirtschaftung. Die gesamte Gemeindefläche umfaßt ca. 1.500 ha. Davon gehören ca. 400 ha am südlichen Dorfrand zum Staatsforst Barlohe.

Leben und arbeiten im Dorf hieß es durch die Jahrhunderte. Das Bild hat sich auch in Luhnstedt verändert - wie fast überall. Heute sagen wir, "wir (z. Z. 430 Einwohner) leben gern in Luhnstedt."- pflegen die Gemeinschaft - treffen uns beim "Höker", einem seit 150 Jahren im Familienbesitz befindlichen Lebensmittelladen mit Poststelle, und arbeiten dort, wo uns die vielen verschiedenen Berufswege hinführen - fast überall in unserem schönen Schleswig-Holstein und über die Landesgrenzen hinaus.

Zentrale Lage, gute Verkehrsanbindung in alle Richtungen und doch ein Dorf fernab des großen Verkehrs, umgeben von Feldern und Wäldern, die einladen zum Wandern oder Radfahren. 

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